LLM in a pocket
KI zieht gerade um. Vom Rechenzentrum auf unsere persönlichen Endgeräte. Dazu braucht es kein neues Gadget, die vorhandene Hardware trägt es und bald wird es Commodity sein.
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KI zieht gerade um. Vom Rechenzentrum auf unsere persönlichen Endgeräte. Dazu braucht es kein neues Gadget, die vorhandene Hardware trägt es und bald wird es Commodity sein.
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Ein KI-Modell findet Tausende Sicherheitslücken in jedem großen Betriebssystem der Welt — nicht weil jemand das gezielt geplant hat. Sondern weil die aktuellen Modelle so stark geworden sind, dass sie es einfach können. Das Versprechen von offenem Code – mehr Augen sehen mehr Lücken – hat sich gerade ins Gegenteil gedreht.
Du gibst der KI einen kniffeligen spanischen Satz, der sich dir einfach nicht erschließt. Die Gesprächsregeln im Setup stimmen: klar, präzise, faktenbasiert.
OpenClaw zieht seit Wochen hohe Aufmerksamkeit auf sich: das vielleicht erste System, das KI vollständig entfesselt hat. Es baut sich selbst autonom Code und führt diesen aus, wo auch immer es auf Hindernisse stößt – ohne moralische Bremsen, ohne Kontrolle, ohne Rückfragen.
Die Schweiz trainiert ein eigenes Large Language Model – komplett Open Source, mit öffentlichen Geldern, am nationalen Supercomputer. Während woanders noch geduldige Strategiepapiere zur digitalen Souveränität geschrieben werden, zeigt Apertus, wie man Alternativen zu den US-Plattformen an den Start bekommt.
Während andere über KI-Superintelligenz diskutieren, denkt Sara Imari Walker viel radikaler: Was, wenn wir Leben völlig falsch verstehen? Die Physikerin hat eine verblüffende Antwort entwickelt, die unser Verständnis von Zeit, Komplexität und Existenz auf den Kopf stellt.
Neulich beim Kamingespräch: Ab wann erkennen wir die Welt nicht wieder? Die große Frage nach der starken KI (AGI) ist vielleicht ganz falsch gestellt. Lange Jahre stand genau das im Mittelpunkt der Überlegungen zu KI: „Wann kommt die Superintelligenz?“. Als gäbe es diesen einen magischen Moment, ab dem KI plötzlich alles übernimmt.
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Noch ist sie eine Utopie – eine starke KI oder auch AGI (artificial general intelligence). Dennoch fasziniert immer mehr, was KI stellenweise bereits leisten kann. Allem voran die großen Sprachmodelle oder LLM (large language models), die es uns längst schwer machen, Mensch und Maschine auseinanderzuhalten.
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Joscha Bach hat einen ganz besonderen Blick auf die Welt. Er macht komplexe Zusammenhänge sichtbar, die anderen verschlossen bleiben. Als kognitiver Wissenschaftler, KI-Forscher und Philosoph verbindet er Bereiche, die sonst meist getrennt bleiben.
Ende 2022 stellte sich ein verstörendes Gefühl ein, das seitdem unverändert anhält. Während uns das Thema künstliche Intelligenz (KI) schon gefühlt ein Leben lang in vielen speziellen Nischen begleitet, hat das Erscheinen von großen Sprachmodellen (LLM) für eine bisher nicht gekannte Aufmerksamkeit gesorgt. (mehr …)