LLM in a pocket
KI zieht gerade um. Vom Rechenzentrum auf unsere persönlichen Endgeräte. Dazu braucht es kein neues Gadget, die vorhandene Hardware trägt es und bald wird es Commodity sein.
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KI zieht gerade um. Vom Rechenzentrum auf unsere persönlichen Endgeräte. Dazu braucht es kein neues Gadget, die vorhandene Hardware trägt es und bald wird es Commodity sein.
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OpenClaw zieht seit Wochen hohe Aufmerksamkeit auf sich: das vielleicht erste System, das KI vollständig entfesselt hat. Es baut sich selbst autonom Code und führt diesen aus, wo auch immer es auf Hindernisse stößt – ohne moralische Bremsen, ohne Kontrolle, ohne Rückfragen.
Die Schweiz trainiert ein eigenes Large Language Model – komplett Open Source, mit öffentlichen Geldern, am nationalen Supercomputer. Während woanders noch geduldige Strategiepapiere zur digitalen Souveränität geschrieben werden, zeigt Apertus, wie man Alternativen zu den US-Plattformen an den Start bekommt.
Microsoft hält gemeinsam mit Vordenkern und digitalen Pionieren Handlungsempfehlungen für die Arbeitswelt der Zukunft bereit und stellt “33 Regeln für erfolgreiche digitale Pioniere” zusammen. Statt starrer Arbeitsstrukturen, künstlicher Hierarchien und Autoritätsdogmen ruft das Manifest zu flexibler und mobiler Zusammenarbeit in virtuellen Teams auf.
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Auf den ersten Blick scheint die Motivation von wirtschaftlich orientierten Unternehmen wenig vereinbar mit dem sozialen System einer Open Source Community. Dennoch können Unternehmen im Wettbewerb um kreative Köpfe und unabhängige Wissensarbeiter sehr viel von Open Source lernen. Insbesondere sind dies die Erfolgsfaktoren, welche offene Softwareprojekte auszeichnen: Engagement, Motivation und Können werden dort nicht über externe Anreize wie Arbeitsverträge, Zielvereinbarungen oder Weisungsbefugnis erreicht, sondern regulieren sich stattdessen über innere Antriebsfaktoren wie z.B. Autonomie, Exzellenz, Reputation oder Sinnhaftigkeit.
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Open Source Software ist schon lange als Standard (oder als ein Allgemeingut im Sinne von „Commodity“) akzeptiert. Quelloffene Software begleitet uns im Alltag und ist allgegenwärtig – ob in Endverbrauchergeräten, in heterogenen Systemumgebungen oder bei Anbietern von Internet-basierten Dienstleistungen. Sogar für das Internet selbst bildet freie Software seit Anbeginn das technische Rückgrat.
Als Produktlabor sieht die gemeinnützige Mozilla Foundation ihr Mitte 2011 gestartetes Inkubator Programm WebFWD. Dort sollen gezielt innovative Ideen, Projekte und Start-Ups unterstützt werden, die auf Open Source und Open Web setzen. In dem 12 Wochen umfassenden „Accelerator“ werden die Open Source basierten Projekte intensiv bei allen wesentlichen Business-Aspekten begleitet. Am Ende soll dann ein schlüssiges Geschäftsmodell zusammen mit einem funktionsfähigen Prototypen präsentiert werden.
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Sogenannte “Un-Konferenzen” stellen das klassische Konferenzkonzept auf den Kopf – aus “Teilnehmern” werden “Teilgeber”. Statt starrer Einweg-Kommunikation findet ein intensiver Austausch zwischen allen Beteiligten statt. Dieses Format hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr bewährt und soll nun beim OpenUp Camp Vordenker und Experten zum Aufspüren von Trends und innovativen Zukunftsthemen zusammenbringen.
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