LLM in a pocket
KI zieht gerade um. Vom Rechenzentrum auf unsere persönlichen Endgeräte. Dazu braucht es kein neues Gadget, die vorhandene Hardware trägt es und bald wird es Commodity sein.
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KI zieht gerade um. Vom Rechenzentrum auf unsere persönlichen Endgeräte. Dazu braucht es kein neues Gadget, die vorhandene Hardware trägt es und bald wird es Commodity sein.
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Ein KI-Modell findet Tausende Sicherheitslücken in jedem großen Betriebssystem der Welt — nicht weil jemand das gezielt geplant hat. Sondern weil die aktuellen Modelle so stark geworden sind, dass sie es einfach können. Das Versprechen von offenem Code – mehr Augen sehen mehr Lücken – hat sich gerade ins Gegenteil gedreht.
Du gibst der KI einen kniffeligen spanischen Satz, der sich dir einfach nicht erschließt. Die Gesprächsregeln im Setup stimmen: klar, präzise, faktenbasiert.
Die Zäsuren kündigen sich schon länger an. Viele Entscheider warten immer noch ab, beobachten, versuchen weiter das Bestehende zu optimieren. Jack Dorsey sieht deutlich, was kommt – und handelt konsequent. Er halbiert mitten im Wachstum seine Belegschaft und denkt das Unternehmen mit AI First neu.
OpenClaw zieht seit Wochen hohe Aufmerksamkeit auf sich: das vielleicht erste System, das KI vollständig entfesselt hat. Es baut sich selbst autonom Code und führt diesen aus, wo auch immer es auf Hindernisse stößt – ohne moralische Bremsen, ohne Kontrolle, ohne Rückfragen.
Die Schweiz trainiert ein eigenes Large Language Model – komplett Open Source, mit öffentlichen Geldern, am nationalen Supercomputer. Während woanders noch geduldige Strategiepapiere zur digitalen Souveränität geschrieben werden, zeigt Apertus, wie man Alternativen zu den US-Plattformen an den Start bekommt.
David Deutsch unterscheidet scharf zwischen LLMs und AGI – und diese Unterscheidung ist letztlich die Frage, ob ein System zu echten Strange Loops fähig ist oder nur Muster abgleicht. Was Hofstadter bereits 1979 theoretisch beschrieb, wird heute praktisch relevant: Wann entsteht aus Rekursion echtes Bewusstsein?
Während andere über KI-Superintelligenz diskutieren, denkt Sara Imari Walker viel radikaler: Was, wenn wir Leben völlig falsch verstehen? Die Physikerin hat eine verblüffende Antwort entwickelt, die unser Verständnis von Zeit, Komplexität und Existenz auf den Kopf stellt.
Neulich beim Kamingespräch: Ab wann erkennen wir die Welt nicht wieder? Die große Frage nach der starken KI (AGI) ist vielleicht ganz falsch gestellt. Lange Jahre stand genau das im Mittelpunkt der Überlegungen zu KI: „Wann kommt die Superintelligenz?“. Als gäbe es diesen einen magischen Moment, ab dem KI plötzlich alles übernimmt.
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Ein 45 Jahre altes Buch über Mathematik, Kunst und Bewusstsein wurde zum Culture Code einer ganzen Generation von Systemdenkern – und ist heute relevanter denn je. Gödel, Escher, Bach stellte schon 1979 die Fragen, die uns heute beim Umgang mit KI umtreiben, und wurde – spielerisch – zum Auslöser für ein eigenes Content-Experiment.
Ende 2023 startet in den Google Labs ein Projekt mit dem Ziel, ein völlig neues Interface für den Umgang mit KI zu schaffen. Das sogenannte NotebookLM führt anfangs noch ein Schattendasein. Seit ein paar Wochen wird es als der ChatGPT Moment von Google gehandelt.